Röhnisch & Krahl-Röhnisch
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Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt einfordern

Die Frage des Unterhalts wird unter Eheleuten immer wieder zum Streitpunkt. Da Ehepartner auch nach einer Trennung füreinander verantwortlich sind, kann derjenige mit dem höheren bereinigten Einkommen dem anderen gegenüber unterhaltspflichtig sein. Der Anspruch auf Trennungsunterhalt entsteht mit der Trennung. Wichtig ist aber, dass er rechtzeitig und in der richtigen Form geltend gemacht wird, damit Ansprüche nicht verloren gehen. Ein spezialisierter Fachanwalt für Familienrecht hilft, den Ihnen zustehenden Ausgleich einzufordern und erforderlichenfalls vor Gericht geltend zu machen.

Trennungsunterhalt - wie lange wird er gewährt?

 

Ein Trennungsunterhaltsanspruch kann ab der Trennung und bis zur rechtskräftigen Scheidung bestehen. Voraussetzung für einen Anspruch ist zunächst, dass es zu einer Trennung im rechtlichen Sinne gekommen ist. Dies wird häufig der Tag des Auszuges sein. Die Bestimmung dieses Zeitpunktes ist aber nicht immer leicht. Über die näheren Voraussetzungen berät Sie Frau Rechtsanwältin Stockburger gern.

 

Eine Trennung ist grundsätzlich auch innerhalb der Ehewohnung möglich. Um in diesem Fall wirklich von einer Trennung zu sprechen, sind jedoch zahlreiche Punkte zu beachten. So muss einerseits eine endgültige Trennungsabsicht mitgeteilt und eine wirtschaftliche Trennung so weit wie möglich vollzogen worden sein.

Unterhaltspflicht: Bekomme ich auch rückwirkend Geld?

 

Trennungsunterhalt kann ab dem Monat geltend gemacht machen, in dem der Unterhaltspflichtige zur Auskunft oder zur Zahlung von Unterhalt aufgefordert wurde. Deshalb kann es wichtig sein, dass diese Aufforderung von dem Unterhaltsberechtigten nachgewiesen werden kann.

 

Auf Trennungsunterhalt kann für die Zukunft nicht wirksam verzichtet werden. Auch wenn eine entsprechende Regelung in einem Ehevertrag vereinbart worden ist, ist diese wahrscheinlich nichtig.

 

Wie wird der Trennungsunterhalt berechnet?

 

Die Höhe des Unterhaltsanspruches leitet sich in den meisten Fällen aus der Differenz der Einkünfte beider Ehegatten ab. Es gilt der Grundsatz der Halbteilung, der regelt, dass grundsätzlich beiden Ehegatte nach der Zahlung von Trennungsunterhalt ungefähr gleiche Mittel zur Verfügung stehen sollen. Die Berechnung des Trennungsunterhalts ist aber immer einzelfallbezogen und häufig komplex.

 

Lassen Sie sich deshalb von einem Anwalt zum Trennungsunterhalt beraten!

Ehegattenunterhalt nach der Scheidung

 

Ein nachehelicher Unterhaltsanspruch entsteht ab dem Zeitpunkt der rechtskräftigen Scheidung. Da die Eigenverantwortung der Eheleute mit zunehmendem Abstand zur Trennung wieder steigt, ist der nacheheliche Unterhaltsanspruch an strengere Anforderungen geknüpft und muss unabhängig vom zuvor gezahlten Trennungsunterhalt eingefordert werden. Dass einer der Partner mehr Geld verdient als der andere, reicht demnach nicht per se als Grund für eine Zahlung von Unterhalt.

 

Voraussetzungen für nachehelichen Unterhalt

 

Voraussetzung eines jeden Unterhaltsanspruches ist, dass der, der etwas zahlen soll, leistungsfähig ist und derjenige, der Unterhalt bekommen möchte, bedürftig ist. Darüber hinaus muss aber noch einer der im Gesetz normierten Unterhaltstatbestände erfüllt sein.

 

Zu Unterhaltstatbeständen gehören:

  • Betreuung von Kindern
  • Arbeitslosigkeit
  • Krankheit und Alter
  • Aus- oder Weiterbildung (Aufstockungsunterhalt) 
  • Unterhalt aus Billigkeitsgründen

Die näheren Einzelheiten bezogen auf Ihren individuellen Fall erklärt Ihnen Ihr Anwalt.

 

Für die Festlegung der Unterhaltsansprüche sind beide verpflichtet, Auskunft über ihre Einkünfte und ihr Vermögen zu erteilen. Die Höhe des zu zahlenden Unterhalts bemisst sich dann unter anderem nach den ehelichen Lebensverhältnissen bis zur Scheidung. Es gibt allerdings keine festen Beträge oder Zeiträume für die Zahlung, daher ist eine einzelfallbezogene Prüfung unerlässlich.

 

Der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt kann verfallen; beispielsweise dann, wenn der Unterhaltsberechtigte wieder eine neue Beziehung eingeht oder erneut geheiratet hat.

 

Berechnung des Selbstbehalts für den Unterhaltspflichtigen

 

Dem Unterhaltspflichtigen steht unter jeden Umständen ein bestimmter Betrag zu, der ihm verbleiben muss. In welcher Höhe ihm dieser sogenannte Selbstbehalts verbleiben darf hängt von dessen näheren Lebensumständen ab und davon, wer Unterhalt fordert. Wenn ein Ehegatte nur über Einkünfte unterhalb dieser Grenze verfügt, ist er nicht leistungsfähig. In diesem Fall besteht auch keine Unterhaltsverpflichtung.

 

Lassen Sie sich am besten schon bei der Trennung durch einen erfahrenen Anwalt zu Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt beraten.

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